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Der Landkreis Günzburg, die Stadt Leipheim, die Kreisstadt Günzburg und die Gemeinde Bubesheim, auf deren Gemarkungen sich der ehemalige Fliegerhorst Leipheim befindet, entwickeln das Gelände gemeinsam als interkommunales Gewerbegebiet. Eines dieser dortigen Grundstücke soll Standort für ein modernes Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) werden. Installiert werden könnte eine Leistung von bis zu 1.200 Megawatt. Der Landkreis und der Zweckverband begrüßen das Vorhaben ausdrücklich. Laut aktuellem Planungsstand könnte das GuD schließlich im Jahr 2017/18 ans Netz gehen.
Das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Leipheim wäre mit der Investitionssumme von etwa 900 Millionen Euro ein gewaltiges Konjunkturpaket für den Landkreis Günzburg und langfristig eine sinnvolle Ansiedlung. Die Investition wollen die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm gemeinsam mit weiteren Stadtwerken realisieren. Damit machen sie sich unabhängiger von den großen Stromkonzernen, die immer noch nahezu 80 Prozent der konventionellen Stromerzeugung in ihrer Hand haben. Das Kraftwerk sorgt für Wettbewerb im Strommarkt. Ein Wettbewerb, ohne den günstige Preise nicht möglich sind.
Die SWU investieren mit dem GuD-Kraftwerk in eine effiziente und saubere Technologie, die zur Erreichung der klimapolitischen Ziele von Land und Bund und zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende notwendig ist. Die geplante Investition könnte die Initialzündung für die weitere, nachhaltige Entwicklung des interkommunalen Gewerbegebiets sein. Diese Entwicklung wird Bubesheim, Günzburg und Leipheim, den Landkreis und deren Wirtschaft stärken.
Für die SWU und die betroffenen Kommunen ist der Dialog mit den Bürgern vor Ort nicht nur wichtig, sondern sogar entscheidend für den Erfolg des Projekts. Diese Internetplattform ist – zusammen mit einer Reihe öffentlicher Veranstaltungen – Teil einer Initiative, die sowohl Informations- als auch Beteiligungsmöglichkeiten bietet. Hier werden Details über das geplante GuD präsentiert, die wichtigsten Fragen beantwortet und Hintergründe zum Genehmigungsprozess dargestellt.
Seit dem 16. Februar 2012 finden auf dem geplanten Kraftwerksgrundstück Baugrunduntersuchungen statt. Experten nehmen in diesem Rahmen an den Bodenoberflächen Aushebungen vor, um sich ein genaueres Bild vom Untergrund des 18 Hektar großen Geländes zu machen. Weitere Informationen zum aktuellen Projektfortschritt finden Sie hier.